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Sonntag, 16. August 2026

Lebensmittelrettung

 Vor ein paar Wochen war ich ganz gegen meine Gewohnheiten mal am Samstag spätnachmittags im Supermarkt beim Einkaufen. So kurz vor dem Wochenende werden ja verderbliche Lebensmittel oft nochmal drastisch heruntergesetzt. Im Supermarkt wurden auch "Lebensmittel-Rettungstüten" angeboten, deren Erlös an die Tafeln gespendet wird.

Nun, ich habe mir zum ersten Mal so eine Tüte geholt. das Auspacken war in etwa so, wie zu meiner Kindheit das Öffnen einer Wundertüte. 

Auspacken durfte ich: Lauch, Karotten, Zitronen, mehrere Knollen Knoblauch, Paprikaschoten, Äpfel und viele, viele Bananen.

Die Bananen erinnerten mich daran, dass ich vor mehreren Jahrzehnten ein paarmal Bananen-Orangenmarmelade eingekocht hatte, die mir aber für meinen heutigen Geschmack zu süß wäre. So habe ich kurzerhand den Orangensaft mit Zitronensaft ausgetauscht und die Marmelade mit 2:1 Gelierzucker eingekocht. Auf diese Weise wurden gleich die Bananen und die Zitronen verarbeitet.

Zehn Gläschen konnte ich befüllen und die Marmelade hat der Familie so gut geschmeckt, dass nur noch zwei übrig sind. Doch zum Glück gibt es Bananen und Zitronen das ganze Jahr, so dass ich bald wieder für Nachschub sorgen kann.

Außerdem kann ich wieder ein Kreuzchen bei antetannis BINGO machen, diesmal bei "Marmelade zum Frühstück".

Das angekreuzte Bingofeld muss ich nachreichen, das bisher benutzte Paintprogramm meldet mir immer, dass mein Gerät veraltet ist :o/ . 

Nun, mir wird schon noch eine Lösung einfallen.

Montag, 27. Juli 2026

Erste Ernte

 Dieses Jahr sind die Roten Rüben/ Rote Bete/ Rannen in unserem Hochbeet sehr gut gediehen. 

Heute habe ich zum ersten Mal welche geerntet und zu Rote Bete-Salat verarbeitet.


Die Blätter und Stiele habe ich ebenfalls verarbeitet, was allein farblich schon überzeugend war. Zu den Kartoffeln und Champignons vom Blech gab es noch feinen Minzquark, die Minze ebenfalls aus eigenem Garten.

Erstaunlich, dass einem selbst angebautes Gemüse so viel glücklicher macht als gekauftes.

Mit diesem Beitrag kann ich endlich wieder beim Bingo von antetanni ein Kreuzchen machen. Ich entscheide mich für "Gartenglück".



(Leider klappt es nicht mehr mit dem Kreuzchen machen, auch vom letzten Beitrag fehlt es. Da muss ich wohl erst mal meine Tochter um Hilfe bitten, um die Kreuzchen nachzutragen.)

Montag, 20. Juli 2026

Lösung gefunden

 Lange, lange habe ich nichts mehr gepostet und mich bei meinen Freundinnen im Netz auch kaum mehr gemeldet. Das liegt einfach am "normalen Leben". Familiär und im Bekanntenkreis jagte ein Ereignis das andere, zum Glück überwiegend positive Ereignisse.

Zwar habe ich zwischenzeitlich das ein- oder andere gebastelt, genäht und gehandarbeitet, doch ich habe kaum was fotografiert.

Doch eine Sache, die ich für sehr gelungen und durchaus nachahmenswert halte, möchte ich euch gern zeigen, meinen vergrößerten Drehteller.



Da unser Esstisch fast 1,40 m  im Quadrat misst, sind die Sachen, die aufgetischt werden, schlecht für alle zugänglich und es muss ständig jemand gebeten werden, das ein- oder andere weiterzureichen.
Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, die Drehplatte aus dem schwedischen Möbelhaus etwas zu vergrößern.

Die Platte ist durchaus verbesserungswürdig. Doch ich wollte schnell einen Erfolg sehen und habe alles verwendet, was gerade im Haus war. Die Große Platte ist jetzt 60 cm im Durchmesser, die ideale Größe für unseren Tisch.



Hier die Unterseite. In die mittige Öffnung passt der Standfuß der vorhandenen Drehplatte, das Ganze wird dann um 180 Grad gedreht auf den Tisch gestellt. Die aufgeleimtem Holzkegel sollen verhindern, dass die Platte kippen kann, wenn sie sehr einseitig beladen wird. Das Holz habe ich noch mit Leinölfirnis eingelassen, damit ist sie auch feucht abwischbar.
Der große Drehteller war in der Familie schon mehrmals im Einsatz und wird von allen für ausgesprochen gut befunden.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Essen und trinken...

 ....hält Leib und Seele zusammen. So ist ein Feld im Jahresbingo 2026 beschriftet.

Doch vor dem Essen kommt das Kochen und das macht manchmal mindestens genauso viel Spaß.

Doch mal von Anfang an:

Zu meinem runden Geburtstag im vergangenen Jahr schenkten mir meine Kinder einen Kochabend mit der ganzen Familie. Da die Kurse schon monatelang ausgebucht waren, hat sich meine Familie noch etwas ganz Besonderes für mich überlegt. Bis zum Termin letzten Samstag erhielt ich jede Woche ein Brieflein, in dem mir meine Kinder, Schwiegerkinder, Ehemann und Enkel mitteilten, was sie an mir besonders schätzen. Sehr anrührend, ich habe zwischendurch auch ein paar Tränen vergossen. Allein diese Briefe sind schon ein besonderer Schatz für mich.

Doch jetzt zum Hauptgeschenk:


Zu zwölft durften wir in der sagenhaft schönen, großen, praktischen und gemütlichen Küche mit Frau Weidinger und ihrer Schwester obige Speisen kochen, gemeinsam essen und die "Reste" mit nach Hause nehmen, so dass wir am nächsten Tag nochmal in großer Runde fürstlich speisen konnten.

Hier ein paar Fotos von Vor- Haupt- und Nachspeisen, leider habe ich von den Vorspeisen nur Bilder vom Entstehungsprozess.







Es war ein sehr lustiger, unvergesslicher Abend. 

Zudem kann ich jetzt wieder ein Kreuzchen im Jahresbingo von antetanni machen:





Dienstag, 4. Februar 2025

Farbenfroh

 

Eigentlich fotografiere ich kaum mal mein Essen, doch gestern haben mich die Farben des Gemüses so fasziniert, dass ich doch zur Kamera gegriffen habe.

Gekocht zeigte die Linsen-Gemüsebolognese zwar nur noch eine Einheitsfarbe, doch geschmacklich wurde sie von Mann und Tochter sehr gelobt.

Und um im Rot-Orange-Schema zu bleiben, gab es abends wieder einen herrlichen Sonnenuntergang, den ich durchs Fenster aufgenommen habe. Leider glücken mir diese Fotos nie sonderlich gut, die Farbenpracht kommt nie dem Original gleich.


Euch allen wünsche ich einen farbenfrohen, stimmungsaufhellenden Tag!


Donnerstag, 13. April 2023

Osterbräuche

 Hier ist nach den Feiertagen wieder Ruhe eingekehrt und ich habe Zeit, meinen längst fälligen Blog-Eintrag zu posten.

Bei uns war über Ostern ordentlich was los, nahezu die ganze Familie hat sich hier versammelt. In der Osternacht haben wir Schinken, Brot und Wein, Kräuterbutter, frischen Meerrettich, Radieschen und gefärbte Eier bei Kerzenlicht verspeist, natürlich wurde mit jedem Ei "gespitzelt". 


 

Am Ostersonntag wurden dann 16 Schokohasen und mehrere hundert Schokoeier im Garten versteckt bzw. für die ganz Kleinen auf der Wiese verstreut. Den ganzen Vormittag waren alle mit Suchen beschäftigt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden noch Brettspiele gespielt und Torte und Osterlamm zum Kaffee verspeist. Leider habe ich vergessen, mehr zu fotografieren.



Doch mit dem Osterlamm und der Eiersuche mache ich einen Bingohaken bei: Alte Bräuche. 



Sonntag, 12. Juni 2022

Nachschub

Das Apfel-Holunderblütengelee ist bei uns in der Familie sehr beliebt. Der Vorrat vom letzten Jahr ist aufgebraucht und zum Glück gibt es heuer sehr viele Holunderblüten. So konnte ich wieder für Nachschub sorgen:


Mal sehen, vielleicht schaffe ich es nächste Woche nochmal, ein paar weitere Gläser zu füllen.

Mehr an Selbstgemachtem kann ich diese Woche nicht vorweisen. Es ist zwar verschiedenes in Arbeit, aber nichts ist fertig.

Doch meine weiße Clematis möchte ich euch zeigen, die noch nie so viele Blüten hatte wie dieses Jahr:



Euch allen eine gute Woche!

Sonntag, 22. Mai 2022

Volle Woche

 Die vergangene Woche war prall gefüllt mit vielen Begegnungen und Aktivitäten, so dass mein Näh-/Bastel-/Arbeits-/Bügelzimmer nahezu verwaist war.

Gestern war zum Abschluss dieser ereignisreichen Woche noch der Umzug meines Sohnes mit Familie ins neue Haus.

Zum Einzug habe ich Brot und Salz überreicht, dazu einen leckeren, würzigen Tomatenaufstrich.




 

Rezept für Brot und Aufstrich entstand frei Schnauze, die Inspiration dazu stammt von Tiger/Kreasoli. Liebe Rita, herzlichen Dank dafür!

Samstag, 23. Januar 2021

Haferkekse

 Heute habe ich wieder Haferkekse gebacken und sogar daran gedacht, sie zu fotografieren. Einmal vor dem Backen:


...und hier frisch aus dem Ofen:


Diese Kekse backe ich alle vier bis sechs Wochen. Sie sind schnell und ohne großen Aufwand gemacht und lassen sich prima in einer Blechdose aufbewahren. So habe ich immer Vorrat, wenn wir was Süßes zum Kaffee möchten (eigentlich sind sie nicht sehr süß, gerade deswegen mögen wir sie so gern).

Hier das Rezept: 

250g Haferflocken

125g Butter

2 Eier

80g Zucker

2 Esslöffel Mehl

1 Teelöffel Backpulver,  je nach Geschmack Vanille, Zimt, Schokoraspel...

Die Butter im Topf schmelzen und die Haferflocken in die heiße Butter einrühren.

Eier mit Zucker schaumig rühren, die abgekühlten Haferflocken und Mehl-Backpulvergemisch unterheben.

Mit zwei Teelöffeln Häufchen auf Backpapier setzen, etwas platt drücken.

Bei 180° Umluft ca. 12 Minuten backen.

Die Menge ergibt etwa 40 Stück, zwei Backbleche voll.

 


Freitag, 1. Januar 2016

Gemüsetarte

Auf Pinterest habe ich vor ein paar Tagen so eine Tarte mit Gemüserosetten gesehen und wollte das natürlich gleich ausprobieren.
Hier das Ergebnis, einmal vor dem Backen und einmal nach dem Backen:

An das Rezept habe ich mich nur bedingt gehalten, auch die Gemüseauswahl war nicht so üppig. Folgendes habe ich noch im Kühlschrank vorgefunden: 1 Stange Lauch, 2 große gelbe Rüben, eine Rote Rübe, 1 Zucchino und 1 Kartoffel.
Das Gemüse habe ich auf dem Gurkenhobel in Streifen gehobelt, den Lauch habe ich in ca. 15cm lange Stücke geschnitten und dann längs halbiert und auseinander genommen. Laut Rezept sollten die Gemüsestreifen vor dem Aufrollen 1 Minute in die Mikrowelle, das ist - außer bei Zucchini - eindeutig zu kurz. Das Gemüse war nach dem Backen noch ziemlich fest. Ich empfehle mindestens drei Minuten Mikrowelle.
Den Zeitaufwand habe ich auch etwas unterschätzt, für das Hobeln habe ich länger gebraucht als gedacht. Die Röllchen habe ich nach dem Aufwickeln halbiert, ich finde, das ist als Gemüseauflage ausreichend.
Insgesamt war die Tarte etwas aufwändig, doch optisch macht sie schon was  her, findet ihr nicht auch?