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Samstag, 12. September 2020

Zwischen den Hochzeiten

 Im Frühjahr hat mein Sohn standesamtlich geheiratet. Die kirchliche Trauung mit großem Fest und vielen Gästen wurde Corona-bedingt um zwei Jahre verschoben.


 

Da ich die Quiltdecke, die ich zur Hochzeit verschenken wollte, nicht zwei Jahre im Schrank aufheben möchte, habe ich sie dem jungen Ehepaar jetzt, also "zwischen den Hochzeiten" übergeben.  So können sie sich jetzt schon dran freuen. Bei der großen Hochzeit gibt es dann bestimmt genug andere Geschenke.

Donnerstag, 3. September 2020

Nochmal gehäkelt

Eigentlich habe ich meine Vasenverkleidung schon vor dem Großmaul aus dem letzten Post gehäkelt, Fotos habe ich aber erst später gemacht.

Ihr kennt das vielleicht auch, dass die Vasen einfach nicht ausreichen bzw. keine Vase in der richtigen Größe zur Verfügung steht, wenn die Gäste zum Geburtstag oder zu anderen Feierlichkeiten Blumen mitbringen.

Für solche Fälle habe ich jetzt vorgesorgt, zumindest den Anfang gemacht.

Der Wind hat letzte Woche einige Blumen im Garten geknickt. Diese habe ich in große Schraubgläser gesteckt und gleich Fotos für euch gemacht.

Sieht sehr behelfsmäßig aus, nicht wahr?

So ist es schon besser.

Die Vasenverkleidung habe ich aus Bindfaden gehäkelt.


 

 Je nachdem, wie stark ich den Schlauch zusammenschiebe, passt er für verschieden hohe Gläser.


So sieht der Schlauch am hohen Schraubglas aus:




Die Hummel wollte mit aufs Bild😊.

Damit die Vase draußen auf dem Gartentisch nicht umgeweht wird, habe ich vorsichtshalber Steine eingefüllt.


Den Vasenüberzug kann man natürlich noch nach Lust und Laune betüddeln, hier ein Beispiel:


Doch mir gefällt er schlicht am besten.

Gehäkelt habe ich abwechselnd eine Runde feste Maschen, eine Runde Stäbchen, so lässt sich der Schlauch gut auf die gewünschte Größe zusammenschieben.

Mein Bindfaden-Knäuel reicht noch für einen zweiten Schlauch, dann bin ich ausreichend ausgestattet. Wenn sie nicht gebraucht werden, lassen sich die Überzüge platzsparend aufbewahren und passende Schraubgläser fallen ja immer wieder an.



Dienstag, 25. August 2020

Großmaul

 Über den Blog von Perlenhuhn bin ich auf einen Häkelwettbewerb von TALU ( unbezahlte Werbung ohne Auftrag) aufmerksam geworden. Thema des Wettbewerbs: Heiße Muster, coole Maschen. Es werden sommerliche Häkelideen gesucht.v
Von Zeit zu Zeit häkle ich ganz gerne, am liebsten Dinge, die irgendwie auch einen praktischen Nutzen haben. So ist mir die Idee zu meinem "Großmaul gekommen:




























Jetzt, zu Zeiten von Corona, finden auch Familienfeiern bevorzugt im Freien statt. Dieses Kerlchen ist dazu gedacht, die Kronkorken zu sammeln, die sich sonst gern mal im Gras, zwischen dem Geschirr oder sonstwo wiederfinden. Damit das Sammeln auch klappt, habe ich den Flaschenöffner am Großmaul festgebunden. die "Dreadlocks" ermöglichen es, den Behälter an beliebigen Stellen zu befestigen, beispielsweise auch direkt am Bierkasten 😉.
Natürlich kann das Großmaul auch mit anderen Dingen gefüllt werden. Besteck, Servietten, Senf- und Mayo-Tuben, Korkenzieher, Stabfeuerzeug und Teelichter.... alles lässt sich so bei der nächsten Gartenparty leicht finden.
Da im Bauch des Großmauls ein zurechtgeschnittenes Joghurteimerchen steckt, kann alles leicht gereinigt werden.


Ich glaube, ich werde noch drei dieser Monster  in Knallfarben häkeln, um Messer, Gabeln und Löffel beim nächsten Fest darin ans Buffet zu stellen.
Wenn euch diese Idee gefällt, freue ich mich, wenn ihr mir beim Talu-Wettbewerb auch ein Herzchen verpasst. Vielleicht habt ihr ja selber Lust, teilzunehmen? Bis zum 22. September ist noch Zeit!

Sonntag, 16. August 2020

Spültücher und Kordeln

 

Diese hübschen Spültüchersets habe nicht ich, sondern eine liebe Freundin für den Basar gestrickt. Lediglich die Kordeln zum Zusammenbinden habe ich gedreht.
Mit dem Handrührgerät geht das ja recht flott, habt ihr vielleicht auch schon mal schon mal gemacht?
 
Da ich noch Reste von rot-grün gemusterten Weihnachtsstoffen liegen habe, die ich zu Geschenksäckchen vernähen will, kam mir die Idee, die Kordeln dafür zweifarbig zu machen.
 
Hier eine kleine Anleitung:
Für dieses Beispiel nahm ich jeweils zwei Fäden Baumwollgarn in Rot und Grün,  jeweils drei Meter lang (gibt eine fertige Kordellänge von ca. 1,2 Meter).
Die Fäden wurden zu Schlaufen gelegt und die Enden miteinander verknotet.
Nun wurden die grünen Schlaufen an die Türklinke und die roten an den Knethaken gehängt. 
 
Die Fäden straff halten, allerdings nicht zu stark daran ziehen, damit der Knethaken nicht aus dem Rührgerät springt.
Das Rührgerät ließ ich bei voller Leistung etwa eine halbe Minute laufen. Wenn die Fäden stark genug verdreht sind, nehme ich den Knethaken aus dem Rührgerät - Spannung halten, am besten mit dem Fuß auf den Knoten, der in der Mitte liegt, treten! - und hänge die grüne Schlaufe, die ich vom Türgriff nehme, ebenfalls an den Haken. Mit einer Hand nehme ich die Fäden direkt oberhalb des Hakens, mit der anderen den Knoten, dabei die Spannung halten.
Nun lasse ich den Haken langsam nach unten gleiten, dadurch verdrehen sich die Fäden gleichmäßig. Noch einen Knoten an die Enden der Kordel, fertig.
 
Wenn ihr längere Kordeln drehen wollt, müsst ihr euch Hilfe holen, allein ist es kaum zu schaffen, einen längeren Faden zum Verzwirnen straff zu halten. Die drei Meter langen Fäden waren gerade noch zu bewältigen.
Zur groben Berechnung: Die gewünschte Länge x 2, dazu noch etwa 20 bis 50%.
Bei einer dünnen Kordel reicht für einen Meter Endlänge ca. 2,40m Fadenlänge.
Auf der Suche nach einer passenden Farbe habe ich sogar schon dickes Nähgarn hergenommen. 
Die Kordelstärke könnt ihr durch Garndicke oder Anzahl der Fäden bestimmen.
Je dicker die Kordel sein soll, desto mehr müsst ihr an Länge zugeben.
 
Über Rückmeldungen, ob das Kordeldrehen klappt bzw. ob diese Anleitung verständlich ist, würde ich mich sehr freuen!

Dienstag, 4. August 2020

Hausschuhe

Für meinen Mann waren wieder mal Hausschuhe fällig, die letzten waren schon so löchrig, dass sich selbst stopfen nicht mehr lohnte.
Mein Mann hat relativ breite Füße und braucht zudem Einlagen. Deshalb muss der Hausschuh an der Ferse zu sein. Da wir im Schuhgeschäft nicht fündig wurden, habe ich ihm also schon zum dritten Mal Filzpuschen gestrickt.

Von Mal zu Mal wurden sie verbessert. Die 4mm dicke Filzsohle wurde mit Latexnoppen versehen und extra aufgenäht. Durch die Sohle sind die Hausschuhe sehr strapazierfähig. Die letzten wurden nur kaputt, weil die Einlagesohlen den Fersenbereich hinten durchgescheuert haben.
Für einen besseren Halt und damit die Ferse nicht so leicht runtergetreten wird, habe ich in das angestrickte Bündchen ein breites Gummiband eingezogen.
Mal sehen, wie lang dieses Paar hält.

Die Puschen zeige ich heute auch bei Creadienstag.

Sonntag, 26. Juli 2020

Lavendelsäckchen

In meinem Garten wächst eine große Lavendelpflanze. Jedes Jahr ernte ich davon einige Blüten, um damit Motten von meinem Kleiderschrank und meinen Wollvorräten fernzuhalten. Allerdings lasse ich den Großteil der Rispen am Strauch, weil sich unzählige Hummeln, Bienen und andere Insekten dort gütlich tun. Selbst jetzt, wo fast alles verblüht ist, wird der Strauch noch eifrig angeflogen.

Einen Teil der Blüten, die ich getrocknet habe, habe ich dieses Jahr in Säckchen abgefüllt und nicht wie in den vergangenen Jahren zu Lavendelzapfen verarbeitet.
Die Motive habe ich frei aufgestickt. Mit dem dritten Versuch bin ich zufrieden. Allerdings muss ich mir noch passende dünne Bändchen oder Kordeln besorgen, in meinem Vorrat konnte ich nichts Zufriedenstellendes finden.

Dienstag, 14. Juli 2020

Teamwork

Die bestellten Zaubersäckchen sind fertig:
Zu zweit haben wir daran gearbeitet, Hildegard strickte die Bettchen, ich die Püppchen.

Weil die Teelichtgläser von der letzten Geburtstagsfeier noch am Tisch standen, wurden sie auch gleich fotografiert.

 Soweit ich mich erinnern kann, habe ich sie hier noch nicht gezeigt? Zur Adventszeit haben die Gläser immer eine Sternenbanderole. Das neutrale Blattmuster (Eigenentwurf) finde ich aber auch recht ansprechend.

Ohne Gartenfoto geht es zur Zeit nicht, heute ein Foto von meinem Hauswurz-Turm:































Diese Pflanzen finde ich faszinierend. Es gibt so viele unterschiedliche Sorten. Sie sind absolut pflegeleicht, brauchen keinen besonderen Boden und kaum Wasser.













Der Stein ist schon zu zwei Dritteln von Hauswurzen ummantelt. Keine Ahnung, wo sie auf dem blanken Stein ihre Nahrung herbekommen.



Meinen Beitrag zeige ich heute auch bei Creadienstag.