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Donnerstag, 9. April 2020

Letzte Lieferung

Gerade habe ich noch ein Foto gemacht, bevor die letzte Lieferung vor Ostern ans Seniorenheim im Nachbarort geht.
Die Masken sind bunt gemischt, nach verschiedenen Anleitungen genäht, mal mit Gummi, mal mit Bändern versehen.
Bisher habe ich immer versäumt, zu fotografieren, aber inzwischen haben 160 Behelfsmasken das Haus verlassen.
Jetzt mache ich Näh-Pause bis nach Ostern.

Dienstag, 31. März 2020

Nun also doch!

Die Diskussionen über selbstgenähte Behelfsmasken (alle Begriffe hierfür, in denen "Schutz" mit vorkommt, können abgemahnt werden 😕), laufen ja nun schon einige Wochen. Anfangs war ich sehr skeptisch, hielt das Ganze mehr für Beschäftigungstherapie in dieser entschleunigten Zeit.
Doch mittlerweile gibt es mehrere Nachfragen aus der unmittelbaren Umgebung, unter anderem von Alters- und Kinderheimen.
Ein paar Frauen aus dem Bekanntenkreis sind schon in die "Serienproduktion" eingestiegen.
Nun habe ich ein paar Tage ausgiebig recherchiert und mir auch die diversen Modelle, die im Netz vorgestellt wurden, angeschaut, z.T. auch nachgenäht.
Was mich bei diesen Modellen stört, ist der eingenähte Draht. Vermutlich ist die Maske nach ein paar Wäschen voller Rostflecken. Ja, ich weiß, manche nehmen Aludraht. Der rostet wohl nicht aber wie verhält er sich nach mehreren Wäschen bei hohen Temperaturen und mit Waschpulver? Und stört er nicht beim Bügeln?
Von Bekannten habe ich auch schon gehört, dass sich der Aludraht nicht sehr angenehm anfühlt am Nasenrücken.

Nach mehreren Versuchen bin ich bei folgenden Modellen angelangt:
Einmal diese Maske in Anlehnung an eine koreanische Anleitung:
Im Gegensatz zur Anleitung habe ich seitlich Tunnel für den Gummi angenäht. So kann ich das Gummiband durch Verknoten besser anpassen. Im Original ist das Band fest eingenäht. Was mir an dieser Form behagt, ist die Kinnnaht, dadurch sitzt die Maske sehr gut. In der Anleitung ist eine Öffnung eingearbeitet, in die man einen Filter/Küchentuch legen kann. Ich finde, ein Filter hält bei dieser Form auch, wenn ich ihn einfach so einlege. Dadurch ist er auch wesentlich leichter auszuwechseln und die Maske an sich wird nicht so schnell durch die Atemluft durchfeuchtet.
Statt einen Draht einzunähen habe ich einen 15cm langen Tunnel außen an der Oberkante aufgenäht. In den Tunnel kann ich Draht, Pfeifenputzer oder Metallstreifen (vom Schnellhefter) einschieben und ihn gleich nach dem Waschen aus der noch feuchten Maske entfernen. So gibt es hoffentlich keine Rostflecken. (Achtung: falls ihr in der Waschmaschine wascht, bitte wegen der Metallteile ein Wäschenetz benutzen!) Ich persönlich finde die Metallstreifen aus den Schnellheftern am angenehmsten. Sie lassen sich wunderbar an den Nasenrücken anpassen, was vor allem für Brillenträger wie mich wichtig ist, weil ansonsten die Brille von der Atemluft schnell beschlägt.
Für die "Massenanfertigung" werde ich wohl dieses Modell nähen, das wie das Essener Modell gefaltet ist, allerdings noch ein eingenähtes Vlies hat. Es hat ebenfalls Tunnel für die Gummis, Hörgeräteträger können genauso gut ein längeres Band zum Binden durchziehen:


Puh, jetzt habe ich  einen langen Eintrag geschrieben, vermutlich lesen ihn die meisten Besucher gar nicht bis hier unten durch. Falls doch - wie denkt denn ihr über die selbstgenähten Behelfsmasken?

Anleitungen gibt es inzwischen ja unzählige, aber eine mit "Außentunnel" habe ich noch nicht gesehen, deshalb schicke ich diesen Beitrag zu Creadienstag. Vielleicht möchte ja jemand diese Idee aufgreifen?

Sonntag, 22. März 2020

Taschenchallenge

Die Tasche ist schon vor mehreren Wochen entstanden. Da ich damit aber bei einer Taschenchallenge im Forum der Hobbyschneiderinnen mitmache, zeige ich die Bilder erst heute:



Die Tasche habe ich schon mehrmals ausgeführt und für gut befunden. Das kleine Täschchen kann Geldbörse, Schlüssel und Handy beherbergen. So muss ich unterwegs nicht immer die große Tasche mitschleppen, wenn ich beispielsweise mal zur Toilette gehe. Der Shopper ist etwa 40 x 48 cm groß, es hat also einiges drin Platz.

Mittwoch, 18. März 2020

Aufgebraucht

Nun sind schon einige Tage vergangen seit dem letzten Post. Grund ist, dass ich mehrere größere Projekte in Arbeit habe, das dauert, bis sie fertig sind zum Zeigen. Außerdem kann ich ein paar Sachen erst zu gegebener Zeit hier einstellen, ich weiß ja nicht, wer hier mitliest 😉😊

Für den Pullover, den ich im letzten Herbst gestrickt hatte (habe ich den schon gezeigt?), waren die Mengenangaben recht großzügig bemessen. Deshalb hatte ich noch genug Wolle, diesen Pullunder damit zu stricken:































Er ist aus reiner Wolle und trägt sich sehr angenehm.
Nun muss ich überlegen, was ich als nächstes stricke. Die Fernsehabende sind einfach kurzweiliger mit einem Strickzeug in der Hand.

Mittwoch, 26. Februar 2020

Noch eine Tasche

Beim Durchsehen meiner Fotos bin ich auf eine Projekttasche getoßen, die ich hier noch nicht gezeigt habe:


Für unseren letztjährigen Basar sind mehrere solche Strickzeugtaschen mit verschiedenen Stoffen entstanden, leider habe ich nur diese eine fotografiert.


Im Inneren hat sie auf beiden Seiten ein paar Einsteckfächer,
verschlossen wird sie mittels Kordel und Tunnelzug.

Donnerstag, 20. Februar 2020

Roter Faden

Für das Plüschtier einer Freundin sollte ich ein rotes T-Shirt nähen. Dazu musste ich die Fäden an meiner Overlockmaschine wechseln. Das gehört zugegebenermaßen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, es ist ein arges Gefummel. Deshalb habe ich auch gleich wieder einige Stoffreste  verarbeitet, um den roten Faden in der Maschine auszunutzen.
Diese Puppenklamotten sind dabei entstanden:

Einen Rest Bündchenstoff konnte ich auch noch verwerten. Normalerweise mache ich die Bündchen bei den Mitwachshosen etwas länger, doch der Rest gab nicht mehr her.
Immerhin wurde der rote Faden ausgiebig genutzt.
Habt ihr auch öfter den Drang bzw. Zwang, das Nähen möglichst zu optimieren?

Dienstag, 11. Februar 2020

Sturmfrei

Nachdem ich gestern ganz unerwartet einen Vormittag ganz für mich hatte - wegen Sturm hatten meine Besucherinnen abgesagt - habe ich endlich dieses Shirt in Angriff genommen:
Den Stoff hatte ich ja schon ein paar Jährchen im Haus, doch irgendwie konnte ich mich lange nicht aufraffen, mal wieder was für mich zu nähen. Doch weil ich für meine Figur (klein, wenig Busen, dafür Bauch) kaum passende Kleidung zum Kaufen finde, wurde es Zeit, mich an die Maschine zu setzen.
Damit nicht wieder Reste rumliegen (wegwerfen kann ich ja nichts 😉), habe ich gleich noch ein paar Puppensachen daraus fabriziert:


Somit ist der grüne Jersey restlos verbraucht. Ich bin stolz auf mich!

Die Sachen zeige ich auch bei Creadienstag.