Machdem ich schon fast Entzugserscheinungen nach meiner Nähmaschine entwickelte, habe ich mir vorletzte Woche ein paar Stunden Auszeit gegönnt und diese Jeanstasche genäht:
Taschen besitze ich ja schon einige, aber nicht jede passt für jeden Zweck. Diese Tasche hat eine gute Zwischengröße, der Riemen ist verstellbar, so dass ich sie auch schräg über die Schulter tragen kann, hat mehrere Taschen und innen eine Reissverschlusstasche für die Wertsachen. Und sie ist ein wahres Raumwunder. Beim letzten Übernachtungsbesuch in München konnte ich sie schon testen. Brotzeit, Getränk, Strickzeug, Tablet, Schreibzeug und Buch fanden locker Platz. Sogar die ganzen Übernachtungssachen, also Waschzeug, Schlafanzug und Wechselwäsche konnte ich noch reinstopfen und somit auf den Rucksack verzichten.
Eine kleine Geschichte gibt es auch noch dazu:
Anfang des Jahres, - Ende Januar oder Februar? - hatten wir doch einen Kälteeinbruch, an dem sogar die Schulen wegen Glatteis geschlossen wurden.
An diesem Tag rutschte ich bei einem Spaziergang so heftig aus, dass die Spuren vom aufgeschlagenen Knie immer noch leicht sichtbar sind. Meine Jeans bekam dabei auf Kniehöhe neben Blutflecken auch einen ordentlichen Triangel ab.
Nun, mit 70 bin ich langsam aus dem Alter raus, wo ich mit geflickten oder modisch zerrissenen Hosen rumlaufen muss, deshalb bekam meine Lieblingsjeans ein zweites Leben in Form dieser Tasche.
Damit kann ich auch noch ein Kreuzchen beim Jahresbingo von antetanni machen.
Es gäbe da mehrere Möglichkeiten, ich entscheide mich für :
Von "ach du Schreck" zu "Wow"

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