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Dienstag, 28. Januar 2014

Zum 500. Post: Tutorial Nadeltasche

500 Posts innerhalb von fünf Jahren - für andere vielleicht keine große Sache, für mich aber schon was Besonderes.
Damit ihr euch mit mir freuen könnt, habe ich eine Anleitung zu der Nadeltasche geschrieben, die ich verlose, sobald sich die Zahl meiner eingetragenen Leser auf dreihundert erhöht.
In der Nadeltasche finden Nadelspiele, Häkelnadeln und Rundstricknadeln ihren Platz.



Schneidet folgende Teile zu:
Stoff 1 (Kreise) - 50 cm x 100 cm
                              18 cm x 25 cm
                              3,5 cm x 27 cm
                                4 cm x 30 cm  (2x)
Stoff 2 (Karo)  -   20 cm x 25 cm
                              18 cm x 25 cm  (2x)
Einlage (z.B. Schrabrackenvlies) - 50 cm x 26 cm

Zum Verschließen braucht ihr außerdem einen großen, flachen Knopf und eine dünne Kordel, ca. 45 cm lang.
Und los geht's:
Die lange Stoffbahn wird an den Schmalseiten (50cm) zum Schlauch zusammengenäht.
Direkt über der Naht wird das Schabrackenvlies aufgebügelt.
Das Stoffstück so legen, dass der untere Streifen etwa 13cm breit ist. Der obere Streifen misst dann ca. 11cm.
Zeichnet euch mit Bleistift an, wo ihr an der Klappe oben die Ecken absteppen müsst - oben 2,5cm vom Rand entfernt schräg bis runter zur
Schabrackeneinlage.
Die beiden Ecken bis auf 1cm zur Naht zurückschneiden, das ganze Teil wenden und ausbügeln. Obere und untere Kante absteppen.
Die vier Taschenteile (18 x 25 cm und 20 x 25 cm) an der 25cm-Seite schmalkantig umnähen, falls an der Unterkante keine Webkante ist, einzacken.




Die Taschenteile auf das Außenteil aufstecken. Die Seite, die verstärkt ist, bildet die Außenseite.

Auf dem Foto habe ich mit Garn markiert, wo das Schabrackenvlies aufgebügelt ist. Die Tasche links und die unterste rechte Tasche wird an der unteren markierten Kante angelegt.
Die drei gleich großen Taschenteile rechts sind schuppenartig übereinandergelegt, Abstand ca. 3,5cm. Zunächst das unterste, dann das zweite und dritte Taschenteil an der Unterkante festnähen.
Mit dem Stoffstreifen 3,5 x 27 cm werden die Taschen mittig festgenäht (siehe Fotos)

Nun wird die untere Stoffklappe nach oben geschlagen, die untere Kante wird 1cm breit abgesteppt. Dabei werden die Unterkanten der Taschenteile mitgefasst.
Mit Hilfe der beiden Streifen (4 x 30cm) werden die Kanten links und rechts versäubert und die Taschenteile dabei mit festgenäht.


Nun müssen die Fächer für die Nadeln abgesteppt werden. Ich habe zunächst mittig, dann links und rechts nochmal mittig abgesteppt, die Tasche also geviertelt. Für die Nadelspiele habe ich die beiden linken Taschen nochmal gedrittelt (= ca. 4cm pro Tasche). Das könnt ihr aber ganz euren Bedürfnissen anpassen.
Anschließend die Klappe oben nach innen schlagen und ebenfalls 1cm breit absteppen.
Zusammenfalten: Die Außenkanten jeweils bis zur Mitte einschlagen, dann die Tasche nochmal mittig falten. An der Außenseite direkt auf einer Absteppnaht einen Knopf samt Kordel festnähen. Zum Verschließen die Kordel um die Tasche legen und dann zweimal um den Knopf wickeln.

Nun hoffe ich, dass sich einige dranmachen, dieses Utensilo nachzunähen. Über Rückmeldungen, ob diese Anleitung verständlich ist, würde ich mich freuen!

Und nicht vergessen: Solange, bis sich der 300. Leser eingetragen hat, könnt ihr noch an der Verlosung teilnehmen. Einfach einen Kommentar hinterlassen!

Und nun schicke ich meinen 500. Blog-Beitrag  zu Creadienstag :o).






Freitag, 24. Januar 2014

1 - 4 - 7

Wenn das kein Grund zum Feiern ist:

Nur noch  1 Beitrag, dann habe ich 500 mal gepostet,
nur noch  4 Leser, dann hat mein Blog 300 Mitglieder und
nur noch 7 Kommentare, dann sind 2000 erreicht!
Ich bin sehr stolz darauf, zumal ich vor fünf Jahren nur mit dem Bloggen angefangen habe, um einen Anreiz zu haben, mich mit dem PC zu beschäftigen.
Seitdem habe ich viel dazugelernt, viele nette Kontakte übers Internet geknüpft, einige Internet-Bekanntschaften sogar persönlich getroffen (Kontakte, von denen ich keinen missen möchte :o) ) und außerdem jede Menge anderer Blogs kennengelernt und unzählige Inspirationen erhalten.
Kurz und gut: Ich möchte mich ganz herzlich bei Euch bedanken. Manche halten mir ja schon die ganzen Jahre über die Treue!
Deshalb gibt es eine Verlosung, sobald sich alle drei Zahlen gerundet haben.

Unter allen, die bis dahin einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-Mail schicken, verlose ich dieses Nadeletui:

Links sind Fächer für Strickspiele und Häkelnadeln, in den breiteren Fächern rechts können Rundstricknadeln untergebracht werden.

Ich freue mich auf Eure Zuschriften!

Ja, und ich habe mir fest vorgenommen, mir in den kommenden Wochen die Zeit zu nehmen und allen Mitgliedern einen Besuch auf ihren Blogs abzustatten (falls vorhanden). Denn ich gestehe, dass ich da bisher sehr nachlässig war.                          

Dienstag, 21. Januar 2014

Wickeltaschen


Nach ein paar Befragungen von jungen Müttern, was in einer Wickeltasche Platz finden müsste, habe ich mich darangemacht, die richtige Größe auszumessen und Wickeltaschen zu nähen. Die erste war noch etwas knapp, doch in der zweiten konnten Wickelunterlage, zwei Windeln, Feuchttücher, Creme und Papiertaschentücher passgenau untergebracht werden.
Weil zur Zeit ein Babyboom im Bekanntenkreis ausgebrochen ist, werde ich sicher noch ein paar davon nähen.

Natürlich verlinke ich diesen Beitrag heute auch wieder bei Creadienstag.

Und bald gibt's hier was zu feiern, aber davon in meinem nächsten Post :o)


Dienstag, 14. Januar 2014

Runde Sache




Dieses Brotkörbchen habe ich heute mit Kam snaps versehen. Es hat einen Durchmesser von 32cm und die Einlage ist eine 1cm-starke Schaumstoffplatte.


Ich habe ja schon viele Stoffkörbchen mit verschiedenen Einlagen und Verschlüssen genäht. Dicker Filz als Einlage ist mir zwar lieber, aber der Schaumstoff muss auch verarbeitet werden :o)

So oder so - die Kam snap-Verschlüsse haben sich bewährt. Knöpfe oder Bänder sind aufwändiger anzubringen und es dauert auch länger, das flache Körbchen wieder "in Form" zu bringen.

Die Kreisform finde ich ganz witzig, Quadrat oder Rechteck sind allerdings leichter zu nähen.

Da heute so trübes Wetter ist, gönne ich mir als kleinen "Lichtblick", die Creadienstags-Projekte genauer zu durchforsten.

Samstag, 11. Januar 2014

Nadel-Utensilos gegen Hasenfelle




Diese beiden geräumigen Nadeltaschen, einmal für Rundstricknadeln und einmal für Nadelspiele, habe ich für einen Tausch genäht.
Im Gegenzug erhielt ich drei wunderschöne Hasenfelle. An sich hatte ich an Fell-Reste gedacht, die ich für meine Bibelfiguren zu Perücken vernähen wollte. Bei den ganzen Fellen  muss ich mich echt überwinden, sie zu zerschneiden.

Dienstag, 7. Januar 2014

Aufgemotzt


Von den Heiligen drei Königen ist ja in der Bibel nicht die Rede. Es wird nur von den Sterndeutern berichtet. Nicht mal die Anzahl der Sterndeuter wird genannt. Wohl, weil sie königliche Geschenke - Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben brachten, wurden die Sterndeuter ab dem 3.Jahrhundert als Könige dargestellt. In der lateinischen Tradition wurden die "drei Könige" erstmals im 6. Jahrhundert als Caspar, Melchior und Balthasar bezeichnet. Im 12. Jahrhundert wurden sie den damals im Abendland bekannten Erdteilen  Europa, Asien und Afrika zugeordnet. Ab dieser Zeit wird der dritte König mit dunkler Hautfarbe dargestellt.
Die Könige in unserer Kirchenkrippe habe ich nicht mit Kronen ausgestattet, wohl aber prächtig eingekleidet. Da es farblich so gut passte, habe ich jetzt dem asiatischen Sterndeuter eine Häkelkette als Bordüre an den Mantel geheftet. Ich bin mir aber unsicher, ob er mir so besser gefällt als vorher.

Was meint ihr?

Wie immer dienstags verlinke ich diesen Beitrag zu Creadienstag.

Samstag, 4. Januar 2014

Sterndeuter


Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter  aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
                                                                                                          Mt. 2, 1-3